Frühjahrsputz – Für mein noch schöneres Zuhause

Februar heißt im lateinischen „reinigen“. Na, wenn das kein Zufall ist! In meinem letzten Beitrag habe ich bereits erwähnt, dass ich mir für den Jahresanfang fest vorgenommen habe, mal wieder richtig zu entrümpeln. Da es draußen noch kalt und ungemütlich ist, eignet sich der jetzige Zeitpunkt besonders gut, um das eigene Heim wieder auf Hochglanz zu bringen und sich von einigen Dingen zu trennen.

Am besten geht man dabei Raum für Raum vor. Bei mir ist zuerst das Schlafzimmer, oder besser gesagt der Kleiderschrank an der Reihe. Das Aussortieren fällt sogar noch leichter, wenn man mit Kleidungsstücken beginnt, die wenig gekostet haben und an denen nicht unbedingt das Herz hängt. Mein ganz persönlicher Tipp: die Sockenschublade. Dort finden sich viele einsame Strümpfe, die Platz wegnehmen und nicht mehr gebraucht werden. So kann man sich Stück für Stück vorarbeiten, man muss dabei gar nicht alles wegwerfen, vielleicht freut sich eine Freundin über das Pünktchen-Kleid? Alternativ sind auch Kleiderspenden oder Flohmärkte immer eine gute Idee.

Weiter geht es mit dem Badezimmer. Auch hier sammelt sich über die Zeit einiges an, wie beispielsweise Kosmetikproben oder angebrochene Sonnencremes, die besser entsorgt werden sollten. Nachdem ich alles aussortiert habe, wische ich in und auf den Schränken, bevor es gründlich in alle Ecken und Fugen geht.

Als nächstes ist die Küche an der Reihe: dort merke ich jedes Mal, wie lange ich bestimmte Gläser, Tassen oder Teller nicht mehr benutzt habe. Verschenken, wegwerfen oder ab in die Kiste für den nächsten Polterabend! Der Frühjahrsputz ist auch eine gute Gelegenheit, um den Kühlschrank zu sortieren und das Tiefkühlfach mal wieder abzutauen.

Nach der ganz schön anstrengenden Arbeitsphase kommt nun der beste Teil des Tages: Meine Tasse Auszeit! Bevor ich meinen Frühjahrsputz fortsetze, gönne ich mir in meiner blitzblanken Küche eine Pause mit einer großen, wohlduftenden Tasse Caffè Crema.

Mit neuer Energie, nehme ich mir noch das Wohn- und Arbeitszimmer vor. Unglaublich, was sich dort alles an Papierkram angesammelt hat. Oft lohnt es sich auch mal in die Kisten und Schubladen zu schauen, die man lange nicht geöffnet hat, und sich zu fragen: Brauche ich die Dinge darin wirklich noch? Das Bücherregal ist ebenfalls ein Ort für Staubfänger und so freuen sich die Bücherhallen über aussortierte Romane oder Reiseführer. 

Zum Schluss wird noch Staub gewischt, gesaugt und nass aufgewischt – und fertig ist der Frühjahrsputz.

Nach getaner Hausarbeit fühle ich mich Zuhause wieder umso wohler und gönne mir nochmal eine Tasse von meinem Lieblingskaffee.

Anna Lena

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Anna Lena Garde

Ich bin Anna Lena, 31 Jahre alt, Texterin und freiberufliche Yoga-Lehrerin. Durch meinen Job bin ich häufig unterwegs und wenn ich nach Hause komme, fällt mir immer sofort auf, was noch alles zu tun ist. Dann sehe ich überall Staub in den Ecken, der sofort beseitigt werden muss. Oder ich fange an, das Bücherregal und den Kleiderschrank nach Farben zu sortieren. Mysteriöserweise wird meine To- Do-Liste, egal wie viel ich abhake, irgendwie immer nur länger. Und weil ich so bin und das so ist, nehme ich mir immer wieder meine Zeit zum Abschalten. Meine Auszeit, in der ich mich nur um mich kümmere und genieße – zum Beispiel beim Yoga oder bei einer Tasse Gala von Eduscho. Dann muss alles andere warten! Da man sich diese Momente ganz bewusst nehmen muss, möchte ich hier regelmäßig mit Ideen zum Abschalten, das Zuhause schöner machen, Kaffee genießen (es gibt nämlich mehr als Latte Macchiato) und sich selbst Verwöhnen inspirieren.