Mein perfektes Auszeit-Wochenende - Der Strand ruft

Am Strand zu sein, ist für mich der Inbegriff einer Auszeit. Schon das Gefühl von Sand unter meinen Füßen lässt mich den Alltag komplett vergessen. Der weite Blick über das Wasser – egal ob Meer, See oder Fluss – tut sein Übriges. Der Alltag, die To-Do- Liste und alles weitere wird für einen Moment einfach weggespült. Ein schönes Gefühl!

Nichtstun kann so schön sein. Am liebsten natürlich mit einem leckeren Kaffee in der Hand. Bei hoffentlich sommerlich warmen Temperaturen auch gerne als erfrischenden Eiskaffee. Doch auch Relaxen braucht ein bisschen Vorbereitung. So gelingt ein perfektes, langes Auszeit-Wochenende.

Wohin? Auch spontan geht nicht ohne Plan

Komm wir fahren einfach los ans Meer! Das klingt toll und ist wahnsinnig romantisch. Und wenn man sich wirklich vorstellen kann, einfach nur irgendwo zu schlafen – zur Not auch unter freiem Himmel – ist das natürlich auch eine Variante. Wesentlich entspannter ist es allerdings mit ein wenig Planung. Gibt es einen Ort am Wasser, den man schon immer einmal sehen wollte? Nordsee, Ostsee oder Chiemsee? Oder einen Strand, der wunderschöne Erinnerungen weckt, weil es dort als Kind so herrlich war? Ist das perfekte Fleckchen einmal gefunden, fehlt nur noch die passende Unterkunft. Über das Internet ist es ja heutzutage keine große Sache mehr ein bequemes Quartier zu buchen. Oder man macht es umgekehrt: Manchmal gibt ja auch eine kuschelige, schöne Bleibe den Ausschlag, an einen bestimmten Ort zu fahren.

Der Weg ist das Ziel? Nicht unbedingt!

Mein Tipp: Das Ziel sollte nicht zu weit entfernt sein. Um den Alltag hinter sich zu lassen, braucht man nicht lange zu reisen. Im Gegenteil: Schöne Orte liegen meist ganz nah und gerade wenn die Dauer der Auszeit begrenzt ist, sollte man möglichst wenig davon für An- und Abreise opfern.

Was kommt mit? Weniger ist manchmal mehr

Highheels, Glätteisen und Schmuck bleiben am besten zu Hause. An meinem langen Auszeit-Wochenende darf der Wind mir ruhig das Haar zerzausen und auch zum Essen bleibe ich gern in Flip-Flops. Es sei denn, man möchte ein edles Restaurant aufsuchen, dann empfiehlt es sich natürlich, die entsprechende Garderobe einzupacken. Und wer wirklich komplett abschalten möchte, sollte nicht nur das Notebook, sondern auch das Smartphone daheim lassen. Um auf der sicheren Seite zu sein, einfach die Nummer der Unterkunft an Verwandte oder Bekannte weitergeben. Das ist ein Versuch wert, oder?

In jedem Fall nehme Ich mit: 

  • Gemütliche
  • Decke oder großes Badehandtuch
  • Gutes Buch oder Zeitschriften
  • Thermobecher für Kaffee
  • Korb oder Strandtasche für Proviant
  • Sonnencreme und Sonnenhut
  • Badesachen
  • Taschentücher
  • Flip-Flops
  • Gummistiefel oder anderes festes Schuhwerk
  • Regenjacke

Das Wochenende fällt ins Wasser? Na und!

Auch wenn das Wetter nicht so wird, wie ich es mir für mein langes Auszeit-Wochenende vorgestellt habe, lasse ich mir nicht die Laune vermiesen. Im Gegenteil. Warmen Sommerregen auf der Haut zu spüren, ist ein wunderbares Gefühl. Und selbst, wenn die Temperaturen nicht mitspielen, ist immer noch ein Strandspaziergang drin. Daher Gummistiefel und Regenjacke nicht vergessen. Oder ich verbringe ganz einfach einen entspannten Nachmittag auf dem Bett mit einem guten Buch. Das Wetter spielt also eine Nebenrolle. Was aber besonders wichtig ist, damit eine solche Auszeit gelingen kann – sich spontan ein freies Wochenende zu gönnen. Und das ist gewiss nicht leicht. Aber es lohnt sich von Zeit zu Zeit seine Füße in den Sand zu stecken und seinen Kopf frei zu machen.

Anna Lena

 

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Anna Lena Garde

Ich bin Anna Lena, 31 Jahre alt, Texterin und freiberufliche Yoga-Lehrerin. Durch meinen Job bin ich häufig unterwegs und wenn ich nach Hause komme, fällt mir immer sofort auf, was noch alles zu tun ist. Dann sehe ich überall Staub in den Ecken, der sofort beseitigt werden muss. Oder ich fange an, das Bücherregal und den Kleiderschrank nach Farben zu sortieren. Mysteriöserweise wird meine To- Do-Liste, egal wie viel ich abhake, irgendwie immer nur länger. Und weil ich so bin und das so ist, nehme ich mir immer wieder meine Zeit zum Abschalten. Meine Auszeit, in der ich mich nur um mich kümmere und genieße – zum Beispiel beim Yoga oder bei einer Tasse Gala von Eduscho. Dann muss alles andere warten! Da man sich diese Momente ganz bewusst nehmen muss, möchte ich hier regelmäßig mit Ideen zum Abschalten, das Zuhause schöner machen, Kaffee genießen (es gibt nämlich mehr als Latte Macchiato) und sich selbst Verwöhnen inspirieren.