Meine Oster-Auszeit mit leckerem Möhrenkuchen

Ich gebe es zu! Um mal abzuschalten, liebe ich meine sportlichen Yoga-Stunden, aber so richtig genieße ich meine Auszeiten mit leckerem Kuchen und Kaffee. Besonders zu Ostern ist das eine tolle Sache. Denn da nehme ich mir immer Zeit, um neue Backrezepte auszuprobieren. Dieses Jahr habe ich mich mit dem Möhrenkuchen zum ersten Mal an einen richtigen Klassiker gewagt. Passend zu Ostern gehören hier neben Eiern natürlich auch Möhren dazu. Das Ergebnis schmeckt saftig, cremig und ist somit ideal für die gemütliche Oster-Auszeit! Für das perfekte Rezept habe ich viel experimentiert. Hier ist mein Favorit:

Folgendes wird für den Teig benötigt:

  • 300 g Möhren
  • 1 Bio-Orange
  • 1 Bio-Zitrone
  • 150 g gehackte Walnüsse
  • 3 Eier
  • 150 g brauner Zucker
  • 120 ml Sonnenblumenöl
  • 2 EL Joghurt (10% Fett)
  • 250 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 1/4 TL geriebene Muskatnuss
  • 1/4 TL geriebener Ingwer
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz

Und für das Creme-Topping:

  • 300 g Doppelrahm-Frischkäse
  • 200 g Puderzucker
  • 120 g zimmerwarme Butter
  • 1 Prise Salz 

So wird alles vorbereitet:

  1. Jeweils die Hälfte der Orangen- und Zitronenschale in eine Schüssel reiben. Anschließend je eine Hälfte der Zitrusfrüchte auspressen.
  2. Möhren schälen und fein raspeln.
  3. Walnüsse klein hacken und bereitstellen.
  4. ¼ TL Ingwer reiben. 

Ab in die Schüssel:

  1. Eier, Salz und Zucker aufschlagen.
  2. Sonnenblumenöl, Joghurt, Muskatnuss, Ingwer, Zimt sowie Zitrusschalen und -saft hinzufügen.
  3. Mit Mehl, Nüssen und Backpulver vermengen.
  4. Möhren unterheben. 

In Form gebracht:

Den Teig fülle ich in eine Springform (knapp 26 cm), die ich vorher mit Butter einfette und anschließend mit Mehl bestäube. Der Kuchen kommt dann für ca. 40 Minuten bei 180 Grad Umluft in den Ofen.

Das Beste zum Schluss:

Während der Kuchen backt, mache ich mich an das Creme-Topping. Und so sehen die letzten kleinen Aufgaben aus: Den Frischkäse mit der Butter cremig schlagen. Danach den Puderzucker unterrühren, bis eine glatte Creme entsteht. Mit etwas Salz abschmecken und dann, schneller als der Osterhase hoppeln kann, in den Kühlschrank damit. Wenn der Kuchen abgekühlt ist, das Creme-Topping von der Mitte aus mit einem großen Löffel in kreisförmigen Bewegungen glatt auf dem Kuchen verteilen. Wer Lust hat, kann diese kleine Sünde noch nach Belieben verzieren!

Mein Tipp:

Am besten gleich zwei Möhrenkuchen backen – einen für die Ostertafel mit Freunden und Familie und einen für die kleinen Kaffee-Auszeiten danach. Der saftige Kuchen hält sich nämlich noch für weitere fünf Tage! Bei diesem leckeren Kuchen könnte ich mir vorstellen, dass sogar der Osterhase höchstpersönlich auf eine Auszeit vorbeikommen würde. Auf jeden Fall wünsche ich allen wunderschöne und entspannte Ostertage!

Anna Lena 

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Anna Lena Garde

Ich bin Anna Lena, 31 Jahre alt, Texterin und freiberufliche Yoga-Lehrerin. Durch meinen Job bin ich häufig unterwegs und wenn ich nach Hause komme, fällt mir immer sofort auf, was noch alles zu tun ist. Dann sehe ich überall Staub in den Ecken, der sofort beseitigt werden muss. Oder ich fange an, das Bücherregal und den Kleiderschrank nach Farben zu sortieren. Mysteriöserweise wird meine To- Do-Liste, egal wie viel ich abhake, irgendwie immer nur länger. Und weil ich so bin und das so ist, nehme ich mir immer wieder meine Zeit zum Abschalten. Meine Auszeit, in der ich mich nur um mich kümmere und genieße – zum Beispiel beim Yoga oder bei einer Tasse Gala von Eduscho. Dann muss alles andere warten! Da man sich diese Momente ganz bewusst nehmen muss, möchte ich hier regelmäßig mit Ideen zum Abschalten, das Zuhause schöner machen, Kaffee genießen (es gibt nämlich mehr als Latte Macchiato) und sich selbst Verwöhnen inspirieren.